Politlukullus’s Weblog

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Flugzeug in Hudson gestürzt

Geschrieben von politlukullus - Januar 15, 2009

135 Menschen seien an Bord, melden CNN, Fox news und SpOn.

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John McCains Rede an die Nation

Geschrieben von politlukullus - November 5, 2008

John McCain hat Barack Obama zum Sieg gratuliert – und eine Rede gehalten.

“Vielen Dank, liebe Freunde. Vielen Dank, dass Ihr an diesem Abend in Arizona zusammengekommen seid. Wir sind am Ende einer langen Reise angelangt. Die Menschen in den USA haben gesprochen, und sie haben deutlich gesprochen.

Vor wenigen Minuten hatte ich die Ehre, Senator Obama anzurufen und ihm zu gratulieren. Ich habe ihm dazu gratuliert, dass er der künftige Präsident des Landes sein wird, das wir beide so sehr lieben.
Nach dieser langen und schwierigen Kampagne verdient allein schon sein Erfolg, sein Können und seine Ausdauer meinen Respekt. Dass er es aber darüber hinaus geschafft hat, die Hoffnungen so vieler Menschen zu inspirieren, die zuvor gedacht hatten, dass ihr Leben nicht durch eine Wahl beeinflusst würde und auch nicht dachten, dass sie selbst Einfluss auf den Ausgang einer Präsidentschaftswahl nehmen könnten, bewundere ich sehr.

Dies ist eine historische Wahl und ich denke, dass sie vor allem für viele Afroamerikaner eine ganz besondere Bedeutung hat und wie stolz sie an diesem Abend sein müssen.

Ich habe immer daran geglaubt, dass Amerika all jenen, die den nötigen Fleiß und den nötigen Willen haben, alle Chancen bietet, etwas zu schaffen. Senator Obama teilt diese Annahme.

Uns beiden ist klar, dass allein die Erinnerung an die alten Zeiten die Kraft hat, die Menschen zu verletzten – obwohl wir die Zeit der Ungerechtigkeit, die den Ruf unserer Nation nachhaltig beschädigt und einen Teil der Bevölkerung unterdrückt hat, lange hinter uns gelassen haben.

Vor einem Jahrhundert sorgte die Einladung Theodore Roosevelts an Booler T. Washington zu einem Essen im Weißen Haus in vielen Stadtteilen für Aufsehen.

Heute ist Amerika weit entfernt von der Grausamkeit und dem angsteinflößenden Fanatismus der damaligen Zeit. Dafür gibt es keinen besseren Beweis als die Wahl eines Afroamerikaners zum Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Alle Amerikaner sollten es wertschätzen, Bürger dieser großen Nation zu sein, der großartigsten Nation auf der Welt.

Senator Obama hat etwas Großartiges erreicht – für sich persönlich und für dieses Land. Ich spende ihm meinen Beifall und spreche ihm meine tiefe Anteilnahme dafür aus, dass seine geliebte Großmutter diesen Tag nicht mehr erleben durfte. Auch wenn unser Glaube uns sagt, dass sie in der Gegenwart ihres Schöpfers weilt und sehr stolz ist auf den großen Mann, den sie erzogen hat.

Senator Obama und ich hatten unsere Differenzen – nun konnte er sich durchsetzen. Ohne Zweifel werden viele von diesen Unterschieden auch in Zukunft bestehen bleiben.

Die Zeiten sind schwierig für unser Land. Ich verspreche ihm heute Abend, alles in meiner Macht stehende zu tun, um ihn bei den Herausforderungen zu unterstützen.

Ich rufe alle Amerikaner, die mich unterstützt haben, dazu auf, sich mir anzuschließen: nicht nur indem sie Obama gratulieren, sondern indem wir alle unserem neuen Präsidenten mit Wohlwollen entgegentreten und uns aufrichtig bemühen, Wege zu finden, um zusammenzukommen und die nötigen Kompromisse zu finden, um unsere Differenzen zu überbrücken, unseren Reichtum auszubauen, unsere Sicherheit in einer gefährlichen Welt zu verteidigen, und unseren Kindern und Enkelkindern ein stärkeres, besseres Land zu hinterlassen, als wir es einst geerbt haben.

Was immer uns trennt, wir sind alle Amerikaner. Und Sie können mir glauben, dass mir keine Verbindung je mehr bedeutet hat als diese.

Es ist ganz natürlich, dass wir an einem Abend wie diesem enttäuscht sind. Aber morgen müssen wir weitermachen und zusammenarbeiten, um unser Land wieder in Gang zu bringen. Wir haben so hart gekämpft, wie wir konnten. Und auch wenn wir gescheitert sind, der Fehler liegt bei mir, nicht bei euch.

Ich bin euch allen sehr dankbar für eure Unterstützung und alles, was Ihr für mich getan habt. Ich hätte mir gewünscht, dass das Ergebnis am Ende ein anderes gewesen wäre.

Der Weg war von Anfang an schwierig, aber eure Unterstützung und eure Freundschaft sind nie ins Wanken geraten. Ich kann nicht angemessen in Worte fassen, wie sehr ich in eurer Schuld stehe.

Besonders möchte ich mich bei meiner Frau Cindy bedanken, bei meinen Kindern, meiner lieben Mutter, meiner gesamten Familie und den vielen alten und guten Freunden, die mir bei allen Hochs und Tiefs dieser langen Kampagne beigestanden haben.

Ich war stets ein glücklicher Mann, nicht zuletzt durch die Liebe und Unterstützung, die Ihr mir habt zuteil werden lassen.

Wahlkämpfe sind häufig schwieriger für die Familie eines Kandidaten als für den Kandidaten selbst. Das war während meiner Kampagne der Fall.

Alles, was ich als Entschädigung anbieten kann, sind meine Liebe und Dankbarkeit. Und das Versprechen, dass die kommenden Jahre friedlicher werden.

Mein Dank gilt Gouverneurin Sarah Palin, eine der besten Wahlkämpferinnen, die ich je kennengelernt habe. Sie ist eine beeindruckende neue Stimme in unserer Partei, die zugleich für Reformen und die Prinzipien steht, die unsere Partei immer geprägt haben. Ich möchte mich bei ihrem Mann Todd und ihren fünf wundervollen Kindern für ihren Einsatz bedanken, für ihren Mut und ihre Gnade, die sie in den rauen und teils chaotischen Zeiten des Wahlkampfs bewiesen haben.

Wir können uns alle auf das freuen, was Sarah Palin in Zukunft für Alaska, die Republikanische Partei und unser Land leisten wird.

Mein großer Dank gilt meinen Wahlkampfgenossen: Von Rick Davis, Steve Schmidt und Mark Salter bis hin zu allen Freiwilligen, die unermüdlich und tapfer gekämpft haben, Monat für Monat in einem Wahlkampf, der so hart war wie kaum einer je zuvor.

Ich weiß nicht, was wir noch hätten tun können, um diese Wahl zu gewinnen. Ich werde es anderen überlassen, das zu beurteilen. Jeder Kandidat macht Fehler und ich bin mir sicher, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe. Aber ich werde keine Zeit darauf verschwenden, zu bereuen, was hätte anders laufen können.

Diese Kampagne wird die große Ehre meines Lebens bleiben. Mein Herz ist voller Dankbarkeit, dass ich diese Erfahrung machen durfte und dass mir die amerikanischen Wähler eine Chance gegeben haben, bevor sie entschieden haben, dass Senator Obama und mein guter Freund Senator Joe Biden die Ehre haben, uns in den kommenden vier Jahren zu führen.

Ich wäre kein Amerikaner, wenn ich nicht stolz darauf wäre, diesem Land seit einem halben Jahrhundert dienen zu dürfen.

Heute habe ich für das höchste Amt in dem Land kandidiert, das ich so sehr liebe. Am heutigen Abend bleibe ich ein Diener. Das ist Ehre genug und dafür danke ich den Menschen aus Arizona.

Am heutigen Abend spüre ich nur die Liebe zu diesem Land und seinen Bürgern – egal ob sie mich unterstützt haben oder Senator Obama.

Ich wünsche dem Mann, der einst mein Gegner war und bald mein Präsident sein wird, viel Glück auf seinem Weg. Ich rufe die Amerikaner dazu auf, nicht wegen unserer gegenwärtigen Probleme zu verzweifeln, sondern an das Versprechen und die Größe Amerikas zu glauben, denn nichts ist hier unmöglich. Amerikaner geben nie auf, wir kapitulieren nicht.

Wir verstecken uns nicht vor der Geschichte, wir schreiben Geschichte.

Vielen Dank! Gott segne Euch und Gott segne Amerika!”

Der US-Nachrichtensender CNN hat die Rede im Original-Wortlaut dokumentiert, SPoN hat sie übersetzt.

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Elke Heidenreich in den Feuilletons

Geschrieben von politlukullus - Oktober 24, 2008

Diverse Verleger haben einen offenen Brief an das ZDF geschrieben, in dem sie die Verantwortlichen des ZDF “nachdrücklich” bitten, die Absetzung von Elke Heidenreichs Sendung “Lesen” zu revidieren. Immerhin habe Heidenreich

“die Diskussion über Bücher und Autoren in diesem Land … befeuert, und … einem breiten Publikum auf einzigartige Weise die Literatur nahegebracht”.

Die SZ leitet diesen Brief mit dem Satz ein: “Die Buch-Empfehlungen von Elke Heidenreich in ihrer Sendung ‘Lesen!’ waren bisher für Buchhändler und Verlage wichtige Umsatzverstärker.”

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Die Armee wird vor nichts verschont

Geschrieben von politlukullus - Oktober 15, 2008

Murphys Gesetz wirkt in der Schweizer Armee in einem fort. Eine Soldatin soll vergangene Woche von anderen (männlichen?) Armeeangehörigen im Rahmen eines Wiederholungskurses im neuenburgischen Cortaillod missbraucht worden sein. Zu dem Vorfall sei es an einem Abend nach reichlichem Alkoholkonsum durch Opfer und Täter gekommen. Die Sprecherin der Militärjustiz, Silvia Schenker, bestätigte, dass ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde. Die Untersuchung betreffe Taten gegenüber einer weiblichen Armeeangehörigen. Weitere Angaben zum Tathergang oder zur Anzahl der in das Ermittlungsverfahren involvierten Armeeangehörigen machte sie nicht. Gemäss dem Zeitungsbericht soll die Soldatin am vergangenen Dienstag angegeben haben, dass sie von mehreren ihrer Kameraden in einer unterirdischen Armeeunterkunft in Cortaillod vergewaltigt worden sei.

AP

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twoday.net ist wieder einmal tot

Geschrieben von politlukullus - Oktober 15, 2008

Seit einigen Tagen mehrten sich zwar die Fehlermeldungen auf twoday.net, doch waren die Blogs immer noch erreichbar. Doch jetzt liegt einmal mehr alles darnieder.

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Fahrt mit dem Luftschiff

Geschrieben von politlukullus - August 23, 2008

Wir hoffen auf die Wiederbelebung des Zeppelins. Bis es so weit ist, fahren wir Luftschiff

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Wer will einen führungsstarken Bundesrat?

Geschrieben von politlukullus - August 15, 2008

«Ich, der einfache Bürger!», sagt Fässler. «Wer, wenn nicht die Landesregierung, kümmert sich sonst um die langfristigen Interessen der Schweiz? Natürlich schränkt die direkte Demokratie jede Regierung ein, doch auf diesem begrenzten Terrain soll sie so stark wie möglich sein.»

Wir können Fässler nur zustimmen.
Gleichwohl, Bern ist nicht Luzern, bekam er immer wieder zu hören. Stimmt, sagt Fässler. Das Regieren im Bund ist schwieriger, allein schon der Medien wegen, die jeden einzelnen Bundesrat aus der Nähe zu beleuchten suchen und nicht nur die Fassade des Gremiums. Und doch bleibt er dabei, dass die heutige Führungsschwäche nicht am System liegt, sondern am Personal.
Die Schweiz wird von einen führungsschwachen Bundesrat regiert. – Und das haben wir einem Brozac verdorbenen, einem bekifften, einem mit Antidepressiva überversorgten Parlament zu verdanken.

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Tracy Emin, die anstössige Diva

Geschrieben von politlukullus - August 13, 2008

Sie ist exzentrisch, die Britin Tracey Emin, und zur Zeit die grösste Diva der Kunstszene. Sie kennt nur ein Thema: sich selbst und dieses feiert sie mit einer Show in Edinburgh.

“Tracey Emin 20 Years” heißt die Ausstellung, mit der sie eine Art Dienstjubiläum zelebriert. Rechnerisch stimmt da etwas nicht, denn erst vor sechs Jahren beging sie im Stedelijk Museum in Amsterdam “Ten Years Tracey Emin”. Aber was soll’s.
Das Publikum reagiert auf alle Marotten seiner Lieblingsdiva mit Nachsicht. Sie benimmt sich nach dem Geschmack der Öffentlichkeit – das Temperament zu laut, das Dekolleté gern zu tief.

[ weiter / Bilder der Tracey Emin ]

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Wie es Euch gefällt…

Geschrieben von politlukullus - August 13, 2008

Sie haben den “richtigen” Zeitpunkt abgepasst, die Georgier, zur Eroberung Südossetiens und Abchasiens: den Beginn der Eröffnungsspiele der Olympiade in Peking. Alles wäre gut gegangen, wenn Bush und die NATO-Truppen den Georgiern geholfen hätten. – Die Russen haben zurückgeschlagen, die Welt hat sofort aufgeschrieen, die EU-Minister haben eine dringliche Sitzung abgehalten, Sarkozy will EU-Friedenstruppen ins Gebiet entsenden, Micheline Calmy-Rey hat ihre Nothelfer zur Bestandsaufnahme ins Kriegsgebiet entsendet und Roland Jeanneret bittet im Namen der Glückskette um Spenden für den Wiederaufbau der zerstörten Häuser und die Wiederinstandsetzung der Infrastruktur der Aggressoren, deren Jammer groß ist.
Welch tolles Resultat…

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Die Entdeckung des Tages

Geschrieben von politlukullus - August 12, 2008

SideEffects funktioniert, aber noch nicht vollkommen. Doch das ist nicht die Entdeckung des Tages. Letzere betrifft alle, die mehr über das politische System der Schweiz wissen wollen. Sie finden sie hier.

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