Ulrich M. Schmid schildert die Sicht der Dinge zu den kaukasischen Wirren aus der historischen Perspektive. Dass Russland nicht zimperlich ist, wenn es um seine Interessen geht, dürfte allen bekannt sein.
Der russisch-georgische Krieg ist das Ergebnis langer historischer Kontroversen. Dabei spielen nicht nur sowjetische, sondern auch imperiale Altlasten eine Rolle. Die abchasischen und ossetischen Autonomieansprüche müssen in einem breiteren Spannungsfeld gesehen werden, das von ethnischen, nationalen und konfessionellen Faktoren bestimmt wird.
