Politlukullus’s Weblog

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Mit ‘Schweiz’ verschlagwortete Einträge

Wer will einen führungsstarken Bundesrat?

Verfasst von politlukullus am August 15, 2008

«Ich, der einfache Bürger!», sagt Fässler. «Wer, wenn nicht die Landesregierung, kümmert sich sonst um die langfristigen Interessen der Schweiz? Natürlich schränkt die direkte Demokratie jede Regierung ein, doch auf diesem begrenzten Terrain soll sie so stark wie möglich sein.»

Wir können Fässler nur zustimmen.
Gleichwohl, Bern ist nicht Luzern, bekam er immer wieder zu hören. Stimmt, sagt Fässler. Das Regieren im Bund ist schwieriger, allein schon der Medien wegen, die jeden einzelnen Bundesrat aus der Nähe zu beleuchten suchen und nicht nur die Fassade des Gremiums. Und doch bleibt er dabei, dass die heutige Führungsschwäche nicht am System liegt, sondern am Personal.
Die Schweiz wird von einen führungsschwachen Bundesrat regiert. – Und das haben wir einem Brozac verdorbenen, einem bekifften, einem mit Antidepressiva überversorgten Parlament zu verdanken.

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Die Prozac-Generation im Schweizer Parlament

Verfasst von politlukullus am August 12, 2008

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, ich weiß nur, dass ich seit Dezember 2007 jegliches Vertrauen in unser Parlament verloren habe, was dieses im laufenden Jahr bisher auch gerechtfertigt hat. Die Bilder der grölenden Schweizer Parlamentarier anlässlich der Blocher-Abwahl haben sich in die Netzhaut meiner Augen gebrannt. Dass Blocher abgewählt wurde, kann ich verstehen: Wer nur durchschnittlich begabt ist und sich nicht eben durch Fleiß auszeichnet, kann einen Blocher neben sich nicht dulden, weil letzter die übliche Durchschnittlichkeit überragt.
Lange Zeit habe ich versucht, herauszufinden, was mit diesen Parlamentariern, die sich jede Blöße, die sich geben können, geben. Schließlich habe ich eine aufschlussreiche Studie über Prozac gelesen – und da ging mir ein Licht auf. Die Mehrheit unserer Parlamentarier erweckt den Eindruck, Prozac gesteuert zu sein. Selbstsicher, glücklich und zufrieden mit sich und aller Welt höckeln sie in Bern und geben dem scheinbar übermächtigen Drang, sich, das Land und die gesamte Bevölkerung unter Vormundschaft der EU und der UN und deren Organisationen zu stellen, nach.
Die übergroße Sehnsucht der heutigen Landesregierung und einer knappen Mehrheit des Parlamentes, sich einer übergeordneten Instanz unterzuordnen und sich aller Verantwortung zu entledigen, ist kaum anders zu deuten. Die gesunde Streitkultur ist einem geradezu unheimlich anmutenden Aalen in totaler Harmonie gewichen. Die Interessen der Schweiz müssen jenen bizarrer internationalen Organisationen weichen. Das selbstverantwortliche Freiheitsstreben hat sich in totaler Gleichgültigkeit aufgelöst. Jede Aktivität und Kreativität der Bürger wird schon im Aufkommen mit Verboten und Geboten erstickt. Die Dynamik, welche die Fortschrittlichkeit unseres Landes begründet, wird dem Formalismus geopfert. Alles, was den Erfolg der Schweiz ausmacht, soll im Anschluss-Denken enden und nur noch beamteter Machtentfaltung dienen. Hauptsache man kann sich gedankenlos und trunken vor Glück an die anderen lehnen.
Die Prozac Generation im Schweizer Parlament ist scheinbar befreit von Angstzuständen und gibt sich dem wundervollen Glücksgefühl, das von Prozac vermittelt wird, voller Wonne hin.
Jeder aktive Sportler wird auf Doping kontrolliert, jeder, der arbeitet, Motorrad fährt, Fahrrad oder Auto muss damit rechnen, dass ihm die Polizei Blut abzapft, um festzustellen, ob es mit Antidepressiva, Drogen oder Alkohol versetzt ist. Parlamentarier aber werden weder auf Drogen- noch auf Alkoholkonsum oder Doping kontrolliert. Ihnen allein ist es vorbehalten, zugedröhnt, verschnupft oder betrunken zu „arbeiten“ und mit einem lieblich gesäuselten Ja Entscheidungen zu fällen – zum Nachteil ihrer Untertanen.
Vielleicht irre ich mich, vielleicht…

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Schweizer Diplomat als Kinderdieb

Verfasst von politlukullus am August 7, 2008

Micheline Calmy-Rey wird nach ihrer Rückkehr aus Kolumbien nach Kenia reisen müssen. Ein Schweizer Diplomat und seine Schönheitskönigin werden beschuldigt, ein Kind gestohlen zu haben.

Gegen den Schweizer Diplomaten und seine Frau, eine ehemalige ugandische Schönheitskönigin, wird wegen Entführung, Kinderhandels und Meineids ermittelt. Die Polizei in Nairobi reagiert mit ihren Untersuchungen auf eine Anzeige der vom Kinderhilfswerk Unicef gegründeten Organisation «Children Legal Action Network», welche der jungen Mutter mit rechtlicher Hilfe zur Seite steht.

Das EDA – oder, eu-angepasst, das Schweizer Außenministerium, kommt nicht zur Ruhe; ein Skandal jagt den anderern. Da vermag man sich beinahe nicht mehr zu wundern, dass Bundesrat und Parlament den Schweizer den EU-Anschluss aufschwatzen wollen…

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Schweizer Katzenfleischliebhaber

Verfasst von politlukullus am August 3, 2008

Was wir schon lange wissen, soll die Blick-Leser in Staunen versetzen. Katzenfleisch ist in der Schweiz sehr beliebt. Dass auch Hundefleisch gegessen – und in gewissen Gegenden verwurstet wird, ist dem Blick entgangen

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